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Gli impeghi del nostro acciaio

Beschreibung
Wie von der Norm UNI EN 10020-89 vorgesehen, fallen die von uns erzeugten Federstähle in die Kategorie der Edelstähle (Sonderstähle) für mechanische Zwecke. Auf Seite 13 haben wir eine übersichtliche Tabelle mit den gängigsten Stahlsorten nach italienischer (UNI 3545), deutscher (DIN 17221) und französischer (NFA 35-571) Norm angeführt.


Anwendungsbereich
Der Hauptanwendungsbereich dieses Stahls ist die Herstellung von Federn ( Blattfedern, Parabolfedern, Drehstangen, Schneckenfedern, Schraubenfedern, Federzangen, usw.) für die Automobilindustrie, den Schwertransport und den Schienentransport. Außerdem eignet sich diese Art Stahl für jeden Bereich, in welchem Widerstandsfähigkeit sowie Stoß- und Verschleißfestigkeit gefragt sind, wie z.B. bei landwirtschaftlichen Maschinen.


Einsatzmöglichkeiten
Der Stahl zur Herstellung von Federn kann generell mit Vergütungsstahl verglichen werden, von welchem er sich hauptsächlich durch seinen Anwendungsbereich unterscheidet.
Die deutlich niedrigere Anlassungstemperatur im Vergleich zur normalen Anlassen (ca. 450°C anstatt 600°C) verleiht ihm eine sehr hohe Streckgrenze sowohl als Absolutwert, als auch in der Zugfestigkeit (hohes Rs/R-Verhältnis).
Obgleich dieser Stahl auch im unbehandelten oder geglühten Zustand verwendet werden kann, treten seine besonderen Eigenschaften wie z.B. seine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Verschleiß und seine Zähigkeit im vergüteten Zustand noch deutlicher hervor. In der Tat erzielt man durch dieses Verfahren Martensitgefüge, die dem Perlitgefüge oder Mischgefüge deutlich überlegen sind.


Eigenschaften der Federstähle
Der ideale Stahl zur Herstellung von Federn sollte sich auch unter starker Beanspruchung nicht verformen und gleichzeitig sehr dauerhaft sein, da die Feder als mechanische Teile wiederholter Belastung ausgesetzt sind. Dieser Stahl muß also einerseits bereits bei geringen Belastungen gute Dehnbarkeit aufweisen, andererseits auch sehr starken Belastungen standhalten und schließlich auch im vergüteten Zustand über eine gute Bruchfestigkeit verfügen.
Je nach Größe des Werkstücks und dessen Einsatzbereich verwendet man reinen Siliziumstahl mit verschiedenen C-Gehälten, Chrom-, Chromvanadium- oder SI-CR-NI-Stähle.
Viel wichtiger als die einzelnen mechanischen Eigenschaften ist ihre Kombination zu einem qualitativ hochwertigen Stahl. Dafür ausschlaggebend ist neben der Verwendung reiner Rohstoffe ein ausgezeichnetes Herstellungsverfahren.
Im Normalfall genügt es somit einen Stahl zu wählen, der in seiner Streckgrenze den Anforderungen in einem bestimmten Anwendungsbereich entspricht.
Hinzu kommt, daß der Wirkungsgrad des Härtungsvorganges mit der Anzahl und der Menge der beigemischten Elemente ansteigt.
Die Auswal des Stahls richtet sich für die gesamte Palette nach seinen Belastbarkeitseigenschaften.
Es ist dabei zu bemerken, daß die Belastbarkeit auf die Fähigkeit des Materials hinweist, sich dem Phänomen der Verringerung des mechanischen Widerstandes in Bezug auf den Ursprungswert zu widersetzen, nachdem es einem in der Intensität ständig schwankenden Belastungszyklus ausgesetzt worden ist.
Nachdem die Bruchfestigkeit in diesen Metallen nicht im Vordergrund steht, ist die Eigenschaft der Elastizität ähnlich wie jene der Einschnürung nicht genormt.
Zur Bruchfestigkeit sollte bemerkt werden, daß die Kerbschlagzähigkeit bei gleichen Anteilen von Legierungselementen durch die Erhöhung des Kohlenstoffgehalts verringert, während sie durch die Erhöhung des Anteils aller anderen Elemente bei gleichbleibendem Kohlenstoffgehalt unverändert bleibt.


Schmieden und Wärmebehandlung
Siehe Tabelle auf Seite 11.


Glühung
Zur Herstellung von Federn wird der Stahl normalerweise im warmgewalzten Zustand geliefert. Um seine Verarbeitungseigenschaften zu verbessern, kann er auf Wunsch einer Glühung unterzogen werden.


Abschluß
Die Federstähle eignen sich daher für alle Einsatzbereiche, in welchen Elastizität, Stoß- und Verschleißfestigkeit gefragt sind.